Katakana

Die Katakana [片仮名かたかな] wurden Anfang des 9. Jahrhunderts entwickelt, um die Aussprache von Zeichen in „Kanbun-Texten“ zu markieren, also für Japaner leicht lesbar zu machen. Die Ironie an der Geschichte ist, dass sich die Zeichen verändert und vereinfacht haben, ihr Zweck jedoch kaum. So werden u.a. englische, deutsche, niederländische, portugiesische und französische Begrifflichkeiten in Katakana dargestellt, um sie zum einen „leicht“ lesbar zu machen und zum anderen um sie von japanischen Wörtern abzuheben. Besonders in unserer modernen Zeit, in der ein neuer Begriff nach dem Anderen aus dem Boden sprießt und seine Wurzeln in der globalisierten Welt verankert, sieht man immer mehr Katakana auf den Leuchtreklamen der Städte.
Ich persönlich halte Katakana für etwas schwerer zu erlernen als die Hiragana, da sie im gewöhnlichen Lernprozess nur relativ selten auftauchen und einige sehr ähnliche Zeichen beinhalten. Das wohl größte Problem stellen die folgenden Zeichen für die meisten dar:

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Dabei ist anzumerken, dass dies nur die Grundzeichen sind, aus denen man viele weitere Laut-Kombinationen basteln kann. Z.B. wird aus ki [キ] und einem kleinen yu [ユ] ein kyu [キュ]. Solche Kombinationen erkennt man jedoch sehr leicht, da das zweite Katakana kleiner geschrieben wird. Achtung: Ein kleines tsu [ッ] veroppelt den Konsonant des nächsten Katakanas (langsam, nicht schnell ausprechen). Außerdem sollten die Besonderheiten, die durch dakuten ( ゛ ) und handakuten ( ゜) zustande kommen nicht unerwähnt bleiben.

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