Kanji

Kanji [漢字かんじ] sind chinesische Schriftzeichen, welche spätestens im 5. Jahrhundert durch buddhistische Mönche über Korea nach Japan kamen, jedoch gab es natürlich wie im Deutschen zahlreiche Reformen, sodass heutzutage in Schulen 2136 Kanji gelehrt werden. Diese 2136 sogenannten Jōyō-Kanji werden übrigens auch benötigt, um die höchste Stufe beim JLPT zu erreichen. Damit ist man dann in der Lage eine gewöhnliche Tageszeitung zu lesen, für Bücher, Fachtexte und anderes mit höherem Niveau darf es dann aber gerne noch etwas mehr sein. Auch einige in Namen verwendete Kanji fehlen z.B. ebenso in der Jōyō-Kanji-Liste.

Diese 80 Kanji bekommen japanische Schüler bereits in der ersten Klasse beigebracht. Also ein Kinderspiel, oder?

Über 2000 Kanji klingen natürlich erstmal happig. Es gibt eine sehr praktische Gegebenheit, die das Lernen dieser Zeichen drastisch vereinfacht: Die Radikale! Die meisten (alle?) Kanji kann man quasi aus „kleinen Kanji“, den sogenannten Radikalen, zusammensetzen, wodurch man sich Eselsbrücken und logische Zusammenhänge merken kann. Die meisten Wörterbücher geben 214 verschiedene Radikale an. Kanji haben je nach Kombination oder Einsatzort verschiedene Lesungen, welche man dann aus dem Kontext erschließen muss.

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